Räuchermischungen, Kelten und Kultur


Kultur des Räuchern

Räuchern – ein alter Brauch

Mystische Räucherkulturen der Kelten 

Die Kelten, ein wohl wirklich traditionelles Volk. Noch heute findet man in unseren Kulturen Brauchtümer, die von den Kelten geprägt wurden. In der Zeit zwischen 25.12. und 06.01. finden die sogenannten 12 mystischen Rauhnächte statt. Bei den Kelten war diese Zeit hoch verehrt, es waren für sie die Heiligen Nächte.

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Man nennt diese Zeit Rauh-, Rau- oder Rauchnächte. Für unsere Vorfahren, die Kelten, war diese Zeit wohl die geheimnisvollste und wichtigste Zeit im Laufe eines Jahres. Der Ursprung dieser Zeit liegt bei den Germanen und Kelten. Ableiten kann man die Benennung des Festes vom Räuchern oder Rauch, was auch für behaart steht. Gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass gerade die Kelten durchaus als große, haarige und wilde Personen bekannt waren.

Die Raunächte also dienten dazu, dass die Kelten und Germanen damit die Dämonen, wild und haarig, besänftigen wollten. Die Kelten glaubten, dass die Dämonen in diesen Nächten besonders ihr Unwesen trieben. Die Völker damals glaubten, dass die 12 Nächte als Orakel für die nächsten 12 Monate galten. Heute findet man in unserer Kultur ebenfalls noch Ausläufer von dem Orakelglauben: das Bleigießen an Silvester.

Es gibt noch eine andere Vermutung, warum genau diese 12 Tage so verehrt wurden. Das Mond- und Sonnenjahr, welche jeweils eine unterschiedliche Dauer haben. Im Mondjahr hatte man damals lediglich 354 Tage, im Sonnenjahr hingegen 366, also eine Differenz von 12 Tagen. Im Mondjahr kann eine Kompensierung der Zeit wohl auch durch magische Nächte (Rauhnächte) entstanden sein.

Aberglaube oder Brauchtum?

Zu den 12 mystisch und magischen Nächten gibt es unzählige Sagen und Vermutungen. Beispielsweise soll in der Zeit das Heer von Odin die Lüfte unsicher machen und jedes Wesen mit sich nehmen, was ihm begegnet. In solchen Zeiten sind auch Geister und Dämonen sehr aktiv und schließen sich dem Odin Heer an. In diesen Nächten ziehen besonders mutige Menschen in die Nacht, um Odin und die Geister zu verjagen.

Wie verhält man sich in den Rauhnächten?

Oftmals ist es üblich, dass der Hausherr in den Nächten sein Haus und auch den Stall mit Weihwasser und auch Weihrauch segnet. Zusätzlich finden Räucherungen statt und Kerzen werden entflammt, man betet viel. In manchen Völkern wurde in der Zeit auch gefastet. Wichtig ist, dass in während dieser Zeit keine Unordnung im Haus herrscht. Man glaubte, dass gerade Geister und Dämonen sich in einem unordentlichen Umfeld wohl fühlen und bleiben könnten. Während der 12 Nächte sollte man das Knallen von Türen vermeiden, sonst folgt ein Jahr mit Blitz und Donner. Das kürzen der Fingernägel ist in der Zeit auch tabu, da sonst eine lange Zeit mit Fingerkrankheiten oder Schmerzen im Kopf folgt.

Ebenfalls sollte in dem Zeitraum keine Wäsche in weiß auf der Leine sein. Das Heer, die Geister und Dämonen könnten sich sonst beim Jagen darin verheddern und eines der Wäschestücke als Leichentuch für die Hausherren nutzen. Nach dem Ende des Tages sollten Frauen und Kinder vermeiden alleine das Haus zu verlassen. Zur Silvesternacht, so glaubt man, kann um 0 Uhr die Tiere in menschlicher Sprache sprechen hören. Sie berichten über die folgende Zukunft. Der Sage zufolge stirbt der Mensch jedoch, der die Tiere in der eigenen Sprache sprechen hört.

Video über die Räuchermischungen in den Raunächten

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